Zusammen Kämpfen!

Liebe GenossInnen und Genossen,

die Homepage von Zusammen Kämpfen [Magdeburg] musste aus technichen Gründen umziehen.
Die Neue Homepage von Zusammen Kämpfen ist

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NPD Infostand in Magdeburg!

Was ist Passiert?

Gestern Nachmittag (8.10.2007) versammelten sich in der Innenstadt ca.15-20 Neonazis, um einen Infostand der NPD und ein Flyer Verteil Aktion der JN durchzuführen.
Der Infostand wurde am „Alten Markt“ aufgebaut (gegenüber vom McDonald’s Eingang, hinterm MVB Häuschen) Der Infostand bestand aus mehreren Wahlplakten, einem NPD Sonnenschirm, einem kleinem roten Pavillion mit NPD Fahnen und einem Tisch mit Flyer von NPD und JN.
Während der ganzen Aktion verteilten zwei NPD Nazis eine Zeitung an alle Passanten, welche gewillt waren sie anzunehmen. Hier wurde auch nicht vor „ausländischen“ Bürgern kein halten gemacht. Inhaltlich bezieht sich die Zeitung auf die „nationale Globalisierungskritik“ und den vergangenen G8 Gipfel in Heiligendamm.
Zeitgleich verteilten JN Nazis am 200m entfernten City Caree auch Flyer. Sie hatten ein Transparent und eine NPD Fahne dabei.
Gegen Ende versammelten sich alle Nazis um den Npd Stand. Viele waren recht jung, ca.15-20 Jahre, und fielen kaum auf, durch modisches auftreten.

Protest!?

Der Protest gegen den NPD Infostand war da, wenn auch nicht so ausdrucksvoll. Mehrfach beschwerten sich Bürger bei der Polizei, aufgrund des NPD Standes. Viele belächelten die Nazis bloß oder schenkten ihnen gar keine Aufmerksamkeit.
Einen Versuch von ca.7 AntifaschistInnen an den NPD Stand durch Parolen rufen eine Störung zu erreichen wurde sofort von beherzten Polizeibeamten verhindert.
Als gegen Ende der Veranstaltung immer mehr Nazis eintrafen, entschieden sich die verbliebenen AntifaschistInnen das Feld zu räumen. Als sie in Richtung zweier Nazis, die neu dazu gekommen waren, liefen, dachten ihre Kammeraden zur Hilfe eilen zu müssen, da die zwei Nazis sich schnell verpissten. Darauf kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Antifa mehrmals mit dem Kopf gegen eine Wand geschlagen wurde.
Als die Polizei dazu kam, zogen die Nazis sich zurück und die Polizei hielt es auch nicht für Notwendig, die Namen der Nazis zu notieren, sondern nur die der AntifaschistInnen. Es kam zu Platzverweisen und wohl sogar zu einer Anzeige für einen Antifa.

Fazit!

Den Nazis darf nicht so viel Aufmerksamkeit beschert werden. Mit mehr AntifaschistInnen vor Ort wäre auch mehr möglich gewesen. Die Bullen waren darauf erpicht, dass die NPD ihren Infostand durchführen konnte und verhinderten den antifaschistischen Protest.

P.S: Ein weiterer Infostand soll schon in den nächsten Wochen kommen sagten die NPDler.

Antifaschistische Selbsthilfe organisieren!
Kein Friede mit dem deutschen Polizeistaat!

Indymedia Text

Aktionswoche vom Linken Buendnis Magdeburg

In der Woche vom 2.11.-10.11 wird es eine Aktionswoche unter dem Motto „Schlusz mit dem Theater- Alternative Gegenkultur statt braunem Lifestyle! Naziläden dicht machen“ geben.

Mehr Infos gibt es hier:
TREFFPUNKT FÜR DIE DEMO: 13.00 UHR

Flyer für Aktionswoche

Polizei beendete versammlungsrechtliche Aktion der rechten Szene!

Personen der rechten Szene nutzten das gestrige Rathhausfest (03.10.2007) für eine nicht angemeldete versammlungsrechtliche Aktion Ca. 10 bis 12 Personen hatten gegen 15.30 Uhr im Bereich des Alten Marktes ein Plakat mit dem Wortlaut „Wir lassen uns nicht kriminalisieren!“ entrollt. Anschließend begann die Personengruppe einen Aufzug, in dessen Verlauf Flyer an Passanten verteilt wurden, auf denen u.a. die strafrechtliche Verfolgung von rechtsmotivierten Straftaten als „Kriminalisierung“ dargestellt wurden. Bei Eintreffen von Polizeikräften löste sich die Gruppe der Rechten auf. Die Polizei konnte vier Personen im Alter von 15 bis 23 Jahren stellen und nahm diese zunächst in Gewahrsam. Dabei konnte auch das mitgeführte Transparent und eine Anzahl der Flyer sichergestellt werden. Diese werden zur strafrechtlichen Würdigung an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. (kü.)

quelle: http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/pdmd/2007/542_2007.htm

Leider wussten wir nichts von dieser Aktion und da es keiner merkte, weil wir alle zu hause waren und uns freuten das dieser Tag frei ist, gab es keine weiteren Protest.

Falls ihr etwas mitbekommt versucht Leute zu mobiliesieren und stellt euch den Faschisten in den Weg.

NO PASARAN!!!

Kurt Goldstein verstorben

VVN-BDA.de

Kurt Goldstein verstorben
In tiefer Trauer müssen wir bekannt geben, dass am 24. September 2007 nach kurzer Krankheit Kurt Julius Goldstein, Ehrenvorsitzender der VVN-BdA und Ehrenvorsitzender des Internationalen Auschwitz-Komitees, Spanienkämpfer, Auschwitz- und Buchenwaldhäftling im Alter von 93 Jahren in Berlin verstorben ist.

Mit ihm verlieren wir und die internationale antifaschistische Bewegung eine der namhaftesten Leitfiguren des Widerstandes gegen den deutschen Faschismus, der bis zuletzt alles in seiner Macht stehende getan hat, an die Verbrechen des Hitler-Regimes zu erinnern und vor einem Wiederaufleben des Faschismus zu warnen.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Margot und allen Familienangehörigen.

Goldstein kämpfte aktiv gegen das Nazi-Regime, im Spanienkrieg gegen die Franco-Diktatur und war in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald interniert. Er habe bis zuletzt alles in seiner Macht stehende getan hat, um an die Verbrechen des Hitler-Regimes zu erinnern und vor einem Wiederaufleben des Faschismus zu warnen, hieß es in der Mitteilung.

„Ich hatte keine Lust, in eisiger Kälte an der Rampe zu stehen und mir von den Rednern, unter anderen den deutschen, anzuhören, wie gut sie doch alle mit der Vergangenheit umgehen. Ich finde das zum Kotzen.“

– Kurt Goldstein auf die Frage warum er dem 60. Gedenktag in Auschwitz fernblieb

In tiefer Anteilnahme, für einen der engagiertesten und aufrichtigsten Antifaschisten!

Magdeburger Antifaschisten konnten im Herbst 2006 Kurt Goldsteins Worten in der Fachhochschule Magdeburg-Stendal zuhören. Der Raum platzte aus allen Nähten und es war für alle eine große Erfahrung und eine Bestärkung im Kampf gegen Faschismus!

Werdet aktiv! Support your local Antifa! (Textauszug der Jugenantifa Harz)

„Werdet aktiv! Support your local Antifa!

Der Harz ist eine provinzielle Region. Für viele junge Linke und Menschen, welche sich über emanzipatorische und alternative Subkulturen identifizieren, bedeutet der Alltag Stress mit Nazis. In Anbetracht einer Gesellschaft, die Individuellem/Neuem oft ablehnend oder gar feindlich gegenübersteht, fühlen sich diese jungen Menschen allein und hilflos. Ihre Fragen lauten oft:
Wo setze ich an? Wo beginnt der effektive Widerstand? Was kann ich als einzelneR UnorganisierteR leisten, wenn ich fernab von antifaschistischen Gruppen wohne und keine Möglichkeit habe zur nächsten aktiven Gruppe zu pendeln?
Dabei gibt es durchaus vielfältige Möglichkeiten. Schließt euch mit euren FreundInnen zusammen, redet über Probleme, bildet Banden, werdet aktiv! JedeR kann an einer Veränderung teilhaben.
Ihr müsst euch finden und zusammenhalten. Lernt Menschen kennen, die denken wie ihr, redet über Probleme, die euer Dorf, eure Stadt oder die Welt bewegen und vor allem lasst euch nicht mehr bewegen – bewegt selbst etwas!
Wir leben in Städten und Dörfern, in denen ein biederes, spießiges Stadtbild wichtiger ist als individuelle Selbstentfaltung, alternatives Leben und die Freiheit des Einzelnen. Wir leben in einem Land und in einer Gesellschaft, in denen die Interessen des globalisierten Kapitalismus auf unser aller Leben- und Arbeitswelten machtvoll einwirken und mehr zählen als Menschenleben in dem Hilfesuchende nicht-deutsche Menschen in inhumane Heime gesperrt werden, um dann letztendlich in Krisengebiete abgeschoben zu werden. Wir leben also in einem von Menschen konstruierten System, welches Nationen, also Grenzen hervorbringt, und welches sich des millionenfachen Mordes schuldig gemacht hat und noch immer macht und welches Nazis Nährboden für ihre Ideologien und ihr Handeln gibt.
Nur wer sich dessen bewusst ist, kann ihre/seine Zukunft selbstbestimmt gestalten. Denn: „Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?“ (Bertolt Brecht)
Was also jedeR tun kann:
* Du hast Infos über dir bekannte Nazis/rechte Gruppen? Schreib uns!
* Du möchtest antifaschistisches Infomaterial an deiner Schule/Arbeitsplatz/Umgebung verteilen? Schreib uns oder triff dich mal mit uns!
* Du (und deine FreundInnen) möchtest (möchten) mitwirken, Teil der Bewegung werden? Meldet euch bei uns und wir treffen uns mal!
* Ihr seid eine feste Gruppe, die sich gegen Nazis und rassistische Tendenzen in Staat und Gesellschaft organisieren möchte und ihr braucht beim Aufbau einer eigenen Struktur Hilfe? Meldet euch bei uns! Wir helfen mit Rat und Tat!
* Du möchtest Infos über antifaschistische Demonstrationen und Aktivitäten in deiner Umgebung? Melde dich bei uns!
* Du bist ZeugIn eines rechtsextremen Übergriffs geworden? Melde dich bei uns und hilf mit, die Übergriffe zu chronologisieren!“

Der Text stammt von der Jugendantifa Harz( www.j-a-h.tk)
Aber nicht nur im Harz,sondern fast nahezu überall sind faschistische Strukturen ein immer größer werdenes Problem.Deshalb kann mensch diesen Text auch auf andere Regionen übertragen!